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Wartung

Inspektion und Wartung in Dresden: nach Herstellervorgabe, mit Garantieerhalt

Wir arbeiten den Wartungsplan Ihres Herstellers ab, tragen die Inspektion ins Scheckheft ein und sagen Ihnen vorher, was sie kostet. Ihre Herstellergarantie bleibt dabei bestehen, dafür sorgt seit 2003 europäisches Recht.

Scheckheft-EintragÖlwechsel & FilterFreigabe vor jeder Zusatzarbeit
Geöffneter Motorraum bei der Inspektion in der Werkstatt

Bei der Inspektion arbeiten wir den Wartungsplan Ihres Herstellers ab: Motoröl und Filter, Bremsen, Fahrwerk, Reifen, Batterie, Flüssigkeiten und Beleuchtung. Danach steht der Eintrag im Scheckheft. Die Herstellergarantie bleibt vollständig erhalten, solange nach Vorgabe gearbeitet und freigegebenes Material verbaut wird.

Was bei der Inspektion tatsächlich passiert

Eine Inspektion ist kein Blick unter die Haube und ein Haken auf einem Zettel. Jeder Hersteller gibt vor, was in welchem Intervall geprüft, gemessen und getauscht wird. Wir ziehen diesen Plan für Ihr Fahrzeug und arbeiten ihn Punkt für Punkt ab.

  • Motoröl und Ölfilter: mit der Ölnorm, die Ihr Hersteller freigegeben hat, nicht mit dem, was gerade im Regal steht
  • Luft-, Innenraum- und Kraftstofffilter nach Intervall
  • Bremsen: Belagstärke messen, Scheiben auf Riefen und Rost prüfen, Bremsflüssigkeit auf Wassergehalt testen
  • Fahrwerk und Lenkung: Spiel in Spurstangen, Traggelenken und Buchsen, Dämpfer auf Ölverlust
  • Reifen: Profiltiefe an drei Stellen, Alter an der DOT-Nummer, Luftdruck, Verschleißbild
  • Batterie: Ruhespannung und Kaltstartstrom unter Last
  • Flüssigkeiten: Kühlmittel samt Frostschutz, Servoöl, Waschwasser
  • Beleuchtung und Sicht: alle Leuchten, Wischerblätter, Scheiben
  • Unterboden und Abgasanlage auf der Bühne, auf Rost und undichte Stellen
Fahrzeug auf der Hebebühne in einer Werkstatt
Die halbe Inspektion findet unter dem Auto statt, Rost und undichte Stellen sieht man von oben nicht.

Was uns dabei auffällt, notieren wir. Was sofort raus muss, besprechen wir, bevor wir es machen. Was noch ein halbes Jahr hält, schreiben wir Ihnen auf, damit Sie es einplanen können.

Ölwechsel und Filterwechsel

Der Ölwechsel ist der Kern jeder Inspektion und gleichzeitig der Punkt, an dem am meisten schiefgeht. Moderne Motoren verlangen eine bestimmte Herstellerfreigabe: VW 504 00, Mercedes 229.52, BMW Longlife-04 und so weiter. Ein Öl der richtigen Viskosität ohne diese Freigabe kann bei Partikelfiltern und Steuerketten echten Schaden anrichten.

Wir verbauen deshalb ausschließlich Öl mit der Freigabe, die für Ihren Motor hinterlegt ist, und schreiben die Bezeichnung auf die Rechnung. Damit haben Sie im Garantiefall den Nachweis in der Hand.

WechselintervallTypischWann früher
Motoröl Longlifebis 30.000 km oder 2 JahreKurzstrecke, Anhängerbetrieb, viel Stadt
Motoröl fest15.000 km oder 1 Jahrhäufiger Kaltstart
Innenraumfilter1 JahrAllergie, muffiger Geruch
Luftfilter2 Jahre oder 60.000 kmstaubige Umgebung
Kraftstofffilter Diesel60.000 bis 90.000 kmRuckeln unter Last
Kurzstrecke frisst Longlife-Intervalle auf. Wer täglich vier Kilometer nach Pieschen und zurück fährt, sollte das Öl jährlich wechseln, egal was die Serviceanzeige sagt. Der Motor kommt nie auf Betriebstemperatur, Kraftstoff und Wasser bleiben im Öl.

Bleibt die Herstellergarantie erhalten?

Ja. Die EU-Gruppenfreistellungsverordnung erlaubt seit 2003, Wartung und Inspektion in einer freien Werkstatt machen zu lassen, ohne dass die Herstellergarantie erlischt. Zwei Bedingungen gelten: Wir arbeiten nach Herstellervorgabe, und wir verbauen Teile in Erstausrüsterqualität.

Beides erfüllen wir und dokumentieren es. Sie bekommen den Eintrag ins Scheckheft, eine Rechnung mit allen verbauten Teilen samt Nummern und den Nachweis über die Ölfreigabe. Mehr verlangt kein Hersteller. Ausführlich steht das im Ratgeberbeitrag Inspektion in der freien Werkstatt.

Anders bei Anschlussgarantien. Manche Gebrauchtwagen- und Neuwagen-Anschlussgarantien schreiben vertraglich die Vertragswerkstatt vor. Das ist kein Herstellerrecht, sondern eine Klausel in Ihrem Vertrag. Schauen Sie kurz nach, bevor Sie den Termin machen, wir helfen beim Lesen.

So läuft der Termin ab

  1. 01

    Termin und Fahrzeugdaten

    Sie nennen uns Marke, Modell, Baujahr und Kilometerstand. Daraus ziehen wir den Wartungsplan und sagen Ihnen am Telefon, was der reguläre Umfang kostet.

  2. 02

    Annahme

    Wir gehen das Fahrzeug mit Ihnen durch. Wenn Ihnen etwas aufgefallen ist, Geräusch, Vibration, Warnleuchte, sagen Sie es hier, dann schauen wir gezielt hin.

  3. 03

    Inspektion

    Der Wartungsplan wird abgearbeitet, das Fahrzeug steht dabei auf der Bühne. Je nach Umfang dauert das zwei bis vier Stunden.

  4. 04

    Rückruf bei Zusatzarbeit

    Finden wir etwas, das über den Plan hinausgeht, rufen wir an. Ohne Ihr Ja machen wir nichts.

  5. 05

    Übergabe

    Scheckheft-Eintrag, Rechnung mit Teilenummern, und eine kurze Ansage, worauf Sie bis zum nächsten Mal achten sollten.

Leasing- und Firmenfahrzeuge

Bei Leasingfahrzeugen hängt viel am lückenlosen Nachweis. Wir tragen jede Wartung ins Scheckheft ein und listen auf der Rechnung, was verbaut wurde. Bei der Rückgabe zählt genau das: Wer nachweisen kann, dass nach Vorgabe gewartet wurde, hat bei der Bewertung eine deutlich bessere Position.

Für Firmenwagen und kleine Flotten stimmen wir die Termine so ab, dass die Fahrzeuge nacheinander drankommen und nie mehr als eines gleichzeitig steht. Handwerksbetriebe, Pflegedienste und Lieferdienste aus Pieschen und Kaditz fahren das seit Jahren so mit uns.

Prüfen Sie den Leasingvertrag. Ein Teil der Verträge verlangt die Vertragswerkstatt, das ist keine Herstellerregel, sondern eine Vereinbarung, die Sie unterschrieben haben. Wir schauen gern kurz mit rein, bevor Sie den Termin machen.

Was eine Inspektion kostet

Der Preis hängt am Fahrzeug und am Umfang, nicht an einer Pauschale. Ein kleiner Service mit Öl und Ölfilter liegt in Deutschland laut Vergleichsportalen meist bei 150 bis 300 Euro, eine große Inspektion mit allen Filtern, Bremsflüssigkeit und Zündkerzen bei 350 bis 700 Euro. Diesel mit Partikelfilter und Achtzylinder liegen darüber.

Das sind Marktspannen zur Orientierung, keine Preise von uns. Nennen Sie uns Fahrzeug und Kilometerstand, dann bekommen Sie eine Zahl für Ihr Auto, vor dem Termin, nicht danach.

Häufige Fragen

Verliere ich die Herstellergarantie, wenn ich nicht zur Vertragswerkstatt gehe?

Nein. Seit der EU-Gruppenfreistellungsverordnung von 2003 dürfen Sie Wartung und Inspektion frei wählen. Voraussetzung ist, dass nach Herstellervorgabe gearbeitet und Material in Erstausrüsterqualität verbaut wird. Beides dokumentieren wir auf der Rechnung.

Wie lange dauert eine Inspektion?

Zwei bis vier Stunden, je nach Umfang. Kleine Wartung mit Öl und Filter geht schneller, eine große Inspektion mit Bremsflüssigkeit und Zündkerzen dauert länger. Wenn Sie das Auto brauchen, sagen Sie Bescheid, wir planen den Termin so, dass Sie am selben Tag wieder fahren.

Muss ich mein eigenes Öl mitbringen?

Nein, wir haben die gängigen Freigaben im Haus. Wenn Sie eigenes Öl stellen wollen, geht das, dann prüfen wir vorher, ob die Freigabe zu Ihrem Motor passt.

Woran erkenne ich, dass die Inspektion fällig ist?

Die meisten Fahrzeuge zeigen es im Display an, entweder als Kilometerangabe oder als Schraubenschlüssel-Symbol. Steht nichts im Display, gilt der Eintrag im Scheckheft: bei fester Wartung ein Jahr, bei Longlife bis zu zwei.

Inspektion fällig?
Sagen Sie uns Marke, Modell und Kilometerstand, dann nennen wir Ihnen vorab den Preis für den regulären Umfang. Rufen Sie an unter 0155 651 997 41 oder nutzen Sie das Rückruf-Formular.

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